Historie

Racing mit Volvo. seit 1995.

2016

Mit einem Sieg beim „6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ in der Klasse für alternative Kraftstoffe schickt HEICO SPORTIV den Volvo V40 D5 in Rente und beschließt schweren Herzens, die langjährigen Motorsportaktivitäten rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und der VLN auf dem Nürburgring im nächsten Jahr ruhen zu lassen.

Damit unterbricht HEICO SPORTIV eine 21-jährige Tradition, die dem Team viele tolle Podiumsplätze und Klassensiege - u.a. zwei Mal beim ADAC 24h-Rennen - und grandiose Erinnerungen beschert hat.

2015

2015 erfolgt nach zwei Jahren Pause eine weitere Teilnahme beim berühmten Langstreckenklassiker, dem ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Unter dem Motto "20 Jahre HEICO Racing" startet der überarbeitete Volvo V40 D5 in der Klasse "AT" für alternative Kraftstoffe mit Biodiesel. Herzstück des "Green Racing" Rennwagens ist der bewährte Fünfzylinder-Dieselmotor "D5" mit rund 300 PS und 600 Nm Drehmoment. Die Leistung wird mittels HEICO SPORTIV e.motion® Leistungssteigerung erzielt.

2013-2014

2013 debütierte der Volvo V40 - als erste Rennversion weltweit! Das Projekt "Green Racing" wurde erneut von Evonik Industries, Castrol und Pirelli unterstützt, die Piloten Patrick Brenndörfer und Martin Müller starteten in der Klasse für "alternative Kraftstoffe" in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife. Das Fahrzeug besticht durch hochgestochene Renntechnik, wie z.B. einem sequenziellen Renngetriebe von Holinger mit Paddelshift und einem Bodykit aus Kohlefaser. Anfängliche technische Probleme verhinderten zunächst gute Rennergebnisse, doch vom Speed ist der Volvo V40 D5 gleich von Beginn an auf dem Niveau des Vorgängers.

2012

HEICO SPORTIV startet erstmals mit Biodiesel, unterstützt durch den Spezialchemiekonzern Evonik Industries. Mit dem Geschäftsbereich Advanced Intermediates ist Evonik führender Anbieter von Alkoholaten, die zur Herstellung von Biodiesel verwendet werden. Als Motor dient der Bestseller „D5“ mit 2,4 Liter Hubraum und fünf Zylindern. In der Rennkonfiguration leistet der Motor rund 300 PS und 600 Nm Drehmoment, was durch umfangreiche mechanischen Modifikationen und einem neuen Motormanagement erzielt wird. Saisonhighlight ist das 24h-Rennen auf dem Nürburgring und ausgesuchten Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN).

2011

2011 trat HEICO SPORTIV aufgrund des Verbots von Bioethanol in der Klasse „SP4T“ für Turbofahrzeuge bis max. 2,6 Liter Hubraum. Mit einem weiterentwickelten Volvo C30 T5 und tatkräftigen Partnern wie Castrol und Pirelli traf man dort auf zahreiche Werksautos. Mit je einem zweiten Platz beim 24h-Rennen und 6h-Rennen bewies das routinierte Fahrerquartett Ulli Andree, Patrick Brenndörfer, Frank Eickholt und Martin Müller erneut, welche hohe Qualität in den Performanceprodukten und dem Team von HEICO SPORTIV steckt.

2010

Historischer Sieg in 2010: Als erstes Team erringen die HEICO SPORTIV-Piloten Brenndörfer/Eickholt/Müller mit Bioethanol einen Klassensieg beim 24h-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife. Dabei legte der Volvo C30 powered by CropPower85 128 Runden zurück, was einer gefahrenen Strecke von 3.248,4 Kilometern und der Distanz von Volvo in Göteborg (Schweden) zu Pirelli in Mailand (Italien) - und zurück - entspricht! Darüber hinaus sicherte sich HEICO SPORTIV nach 2007 und 2009 auch den Klassensieg beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen.

2008-2009

2008 debütierte der neue HEICO HS3 E85 - powered by Bioethanol. Der Volvo C30 T5 bietet im Vergleich zum Vorgängermodell Volvo S40 Vorteile bei Gewicht, Balance und Fahrwerk. Angetrieben wird der HS3 erneut von einem 350 PS starken Fünfzylindermotor. Die Piloten waren Patrick Brenndörfer, Martin Müller und Ulli Andree. Bereits beim zweiten Start, dem Münsterlandpokal über eine Renndistanz von 4 Stunden, siegte der HS3 gegen starke Konkurrenz in der Klasse für alternative Kraftstoffe "SP11". 2009 gewann HEICO SPORTIV zwei weitere Rennen im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, beide in der Klasse "SP4T" für Fahrzeuge mit 2,5-Liter-Turbomotor.

2007

2007 engagierte sich HEICO SPORTIV erstmals in der Klasse für alternative Kraftstoffe und entwickelte einen Rennmotor für Bioethanol E85. Mit Erfolg: Erster Sieg beim "6h-Rennen Nürburgring". Zum Einsatz kam ein auf 350 PS erstarkter T5-Motor. Die Verwendung von E85 ist weitgehend CO2-neutral, da nur soviel Kohlendioxid als Abgas freigesetzt wird, wie die Pflanzen während ihres Wachstums gebunden haben. Damit trat HEICO SPORTIV als eines der ersten Teams weltweit den Beweis an, dass Umweltschutz und Motorsport miteinander vereinbar sind und realisierte ein zukunftsweisendes Engagement, dass durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wurde.

2006

HEICO SPORTIV startete mit dem brandneuen HEICO HS4 ODIN und erzielte zwei Klassensiege - u.a. beim berühmten 24h-Rennen Nürburgring. Technische Basis bildete der Volvo S40 T5, wobei das freizügige Reglement des "SP4T"-Reglements für Fahrzeuge mit 2,5-Liter Turbomotoren zahlreiche Modifikationen zulässt. Der über 350 PS starke HEICO HS4 ODIN startete beim 24-Stunden-Rennen und ausgesuchten Langstreckenläufen auf dem Nürburgring. Pilotiert wurde die Eigenentwicklung von der HEICO-Mannschaft Patrick Brenndörfer und Martin Müller. Beim 24-Stunden-Rennen ergänzte Nordschleifen-Spezialist Frank Eickholt das Team.

2005

2005 war Geburtsstunde eines weiteren, ehrgeizigen Projektes: Der Restauration eines Volvo 240 Turbo. Zu diesem Zweck wurde ein Gruppe A-Renntourenwagen eigens aus Schweden importiert. Der Ex-Volvo-Werkswagen wird seitdem Schritt für Schritt mit all jenen Technikdetails - wie etwa der Wassereinspritzung, die zu einer Leistung von über 320 PS führt - komplettiert. Live zu erleben ist der Volvo 240 Turbo sporadisch bei Youngtimer-Rennen oder beim Tourenwagen-Revival. Parallel wurde die Arbeit am HEICO HS4 ODIN aufgenommen und ein seriennaher Volvo 740 GL für den Volvo Original Cup aufgebaut.

2003-2004

Diese mutige Idee überzeugte auf ganzer Linie. Beim 24h-Rennen 2003 (mit Patrick Brenndörfer, Martin Müller und Uwe Sturm am Volant) glänzte der HEICO HS4 durch Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Und das, obwohl der 250 PS starke Volvo reglementsbedingt in der Klasse bis 3,5 Liter Hubraum fuhr. Umso wertvoller war der 7. Platz in der mit 30 Startern besetzte Klasse. 2004 sah ganz nach einer Steigerung aus. Doch ein unverschuldeter Rennunfall mit darauffolgendem Motorwechsel vereitelte ein besseres Abschneiden. Mit neuem Triebwerk beendeten Patrick Brenndörfer, Martin Müller und Frank Eickholt erneut das härteste Langstreckenrennen der Welt in Wertung.

2001-2002

2001 folgte ein neuer, silbener Volvo S40 mit sequenziellem 6-Gang-Renngetriebe und der Aerodynamik des BTCC-Volvo. Dadurch avancierte der S40 zum Klassenfavorit und bestritt die gesamte VLN-Langstreckenmeisterschaft und das 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Die Piloten: Ulli Andree, Holger Eckhardt und Andy Middendorf. 2002 formierte sich das Team neu und folgte einem anderen Konzept: Reduzierung teurer Rennwagentechnik, größere Verwendung von HEICO SPORTIV-Serienprodukten. Statt des 2-Liter-Saugmotors wurde ein T4-Turbomotor verbaut, kombiniert mit einem 5-Gang-Standardgetriebe und Continental-Profilreifen.

1998-2000

Aus dem erfolgreichen Engagement von HEICO Motorsport (Wiesbaden) resultierte 1998 der erste von HEICO SPORTIV (Weiterstadt) selbst entwickelte und eingesetzte Gruppe A-Renntourenwagen auf Basis des Volvo S40 2.0. Der "40er" bewies bei vielen 24h- und Langstreckenrennen seine überzeugende Standfestigkeit. Besondere Lorbeeren erntete der weiß-gelbe Rennwagen mit einigen Podesträngen im Jahr 1999 und 2000. Darüber hinaus erhielt HEICO SPORTIV den Titel "Offizieller Volvo-Motorsportpartner".

1995-1997

1995 entwickelte HEICO Motorsport (Wiesbaden) im Auftrag von Volvo Deutschland zwei Volvo 850 Turbo Gruppe A und setzte diese bis 1997 erfolgreich beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein. Damit führte HEICO Motorsport (Wiesbaden) gemeinsam mit Volvo Deutschland eine Tradition fort, die bereits in den 80ern für Furore sorgte. 1985 wurde der Schwede Per Stureson auf seinem Volvo 240 Turbo Deutscher Tourenwagen-Meister (damals DPM, Vorgänger der heutigen DTM). Für das Comeback brachte Volvo Deutschland den ersten Renn-Kombi an den Start und begeisterte die Massen mit seinem unverwechselbaren Fünfzylindersound. Pilotiert wurde der Volvo 850 T5 u.a. von Wolfgang Kaufmann, Andy Middendorf und Manfred Wollgarten.