VOLUTION® Leichtmetallräder

makellos schön.

Ein eigenes Felgendesign ist die Visitenkarte jedes exklusiven Fahrzeugtuners. HEICO SPORTIV präsentierte bereits 1999 mit der VOLUTION® Classic eine eigene Alufelge.

VOLUTION® ist ein weltweit geschützter Kunstbegriff, der alle exklusiven Designräder von HEICO SPORTIV bezeichnet. Unterschieden werden die verschiedenen VOLUTION® Räder mit dem Kürzel V. (sprich: römisch Fünf) für das Fünfspeichendesign, VII. (sprich: römisch Sieben) für das Siebenspeichendesign und X. (sprich: römisch Zehn) für das filigrane Zehnspeichendesign.

Die Herausforderung bei der Entwicklung eines VOLUTION® Leichtmetallrades ist nicht nur ein optisch ansprechendes Felgendesign zu kreieren, sondern auch ein möglichst leichtes und dabei stabiles Rad zu entwickeln. Schließlich gilt es die rotierenden Massen auf ein Minimum zu reduzieren und dadurch die Fahrdynamik des Volvos zu steigern.

Durch verschiedene Dimensionen und Farben ergeben sich zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Der Kunde hat zwar die „Qual der Wahl“, kann sich jedoch auf eins verlassen: Sämtliche Anwendungen sind perfekt auf das jeweilige Modell zugeschnitten.

Oftmals werden Felgen namhafter Hersteller in Asien kopiert und zum Bruchteil des Originalpreises vermarktet. Meist weisen solche Räder aber gravierende Mängel auf, z.B. bei der Materialqualität. HEICO SPORTIV Alufelgen verfügen stets über geprüfte Festigkeiten für alle Modelle (bis hin zum schweren Volvo XC90) sowie Gutachten nach §19 StVZO bzw. ABE für den problemlosen Eintrag in die Fahrzeugpapiere. Nur dann sind Leichtmetallräder legal zu verwenden.

Voraussetzung: sämtliche Dimensionen wie Raddurchmesser, Rollumfang, Maulbreite und Einpresstiefe entsprechen den aktuellsten EG-Radrichtlinien und bestehen die Prüfung einer unabhängigen Prüforganisation wie z. B. dem TÜV.

Doch zunächst ist da ein weißes Papier. Nach der langwierigen Designfindungsphase und Festlegung von Festigkeit und Dimensionen, werden die genau berechneten Werkzeuge und Gussformen für die finale Felge produziert. Aus den fertigen Formwerkzeugen werden erste Felgenrohlinge durch eine Reihe physikalischer Tests geführt. Diese werden zur Zulassung zwar nicht auf allen Märkten gefordert, dienen jedoch den eigenen, hohen Qualitätsansprüchen von HEICO SPORTIV:

Biege-Umlauf-Test

Bei diesem Test wird die Widerstandsfähigkeit des Aluminium-Gefüges getestet. Während des Tests ist die Felge fest arretiert und ständig wechselnden Kräften ausgesetzt.

Material-Test

Hier wird die Materialqualität der Aluminiumzusammensetzung auf Reinheit und Konsistenz geprüft.

Dauer-Abroll-Test

Hier wird die Dauerhaltbarkeit des Komplettrads (= mit Reifen) während der Kurvenfahrt und dem Geradeauslauf erfasst. Sowohl die Festigkeit des Felgenhorns, des Felgensterns, als auch die Beanspruchung von Schraubenlöchern und Zentralbohrung werden geprüft. Es wird sichergestellt, dass keine Risse oder Beschädigungen auftreten oder gar Luft entweicht.

Felgenhorn-Test

Hauptkriterium ist hierbei die Spannung des Felgenhorns während einer simulierten Risikofahrt, in der diverse Fahrzustände simuliert werden. Kritische Bereiche sind auch die Speichen und der Bereich um den Ventilschaft, welche z.B. bei Kontakt mit einem Randstein nicht brechen dürfen.
 

Aufprall-Test

Um einen Aufprall mit 40 km/h auf einen Bordstein zu simulieren, werden verschiedene Gewichte gezielt auf die Felge geschossen. Die Fallhöhe der Gewichte, die je nach Fahrzeugklasse bis zu 1.000 kg wiegen, beträgt 230 mm. Gleichzeitig wird ermittelt, ob und wie viel Luft in welcher Zeit entweicht.

Torsions-Test (Wechselwirkung/Verwindung)

Bei diesem Langzeittest werden die tangentialen Kräfte, die während Beschleunigung und Bremsen auf das Rad wirken, geprüft. Hauptsächlich wird hierbei darauf geachtet, dass keine Haarrisse entstehen. Die Felge ist dabei auf einer Testbank ohne Reifen montiert, um Belastungen zu simulieren und den Verwindungsgrad zu bestimmen.

Korrosions-Test

Das Rad wird 384 Stunden mit einer konzentrierten Salzlösung besprüht. Davor werden Rasterlinien an Felgenhorn, Felgenstern und Felgenbett angebracht um Korrosionen während des Versuchs in jedem Bereich der Felge exakt nachvollziehen zu können. Einige Bereiche an der Felge wurden dafür bewusst beschädigt (wie etwa durch einen Steinschlag), um anschließend zu analysieren, ob das defekte Aluminiumrad resistent ist und nicht korrodiert.

Anbau-Test

Abschließend werden alle Rad-Reifenkombinationen an jedem Fahrzeugtyp verbaut und hinsichtlich aktueller Räderrichtlinie, Freigängigkeit und Radabdeckung überprüft. Erst jetzt kann ein Anwendungsgutachten beantragt werden.
Das Kraftfahrt-Bundesamt ist autorisiert, willkürlich Feldversuche durchzuführen. Damit wird sichergestellt, dass die für die TÜV-Tests produzierten Felgen von gleicher Qualität sind, wie jene für die Straße gefertigten. Sollte es zu Diskrepanzen kommen, kann das KBA alle Felgen auf Kosten des Herstellers zurückrufen. Dies ist mit einer Rückrufaktion eines Automobilherstellers vergleichbar.